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Johnson & Johnson präsentiert konkrete Projekte für ein bezahlbares Gesundheitswesen

Johnson & Johnson realisiert gemeinsam mit Schweizer Spitälern konkrete Projekte für eine Werte-basierte Gesundheitsversorgung (Value Based Health Care VBHC). Diese ermöglichen eine bessere medizinische Behandlung zu gleichbleibenden oder gar tieferen Kosten.

Zusammen mit der Privatklinikgruppe Swiss Medical Network (SMN), dem Spitalzentrum Biel und dem Beratungsunternehmen PwC präsentierte J&J an einer Veranstaltung in Bern erste Erfahrungen. Rund 30 Vertreterinnen und Vertreter von Gesundheitsbehörden, Spitälern, Politik, Verbänden und Medien besuchten den Anlass.

«Johnson & Johnson will mit den Programmen für eine Werte-basierte Gesundheitsversorgung den Patienten eine bessere Behandlungsqualität bieten und die negative finanzielle Entwicklung im Gesundheitswesen bekämpfen», eröffnete Roman Iselin die Veranstaltung in Bern. Der Länderverantwortliche von Johnson & Johnson Medical Devices in der Schweiz. «Kooperationen sind zwingend notwendig, damit Value Based Health Care das Gesundheitssystem revolutionieren kann.», so Iselin.

Raschere Genesung und zufriedenere Patienten
Gemeinsam mit Partnern lancierte Johnson & Johnson Patientenpfadprogramme. Ziel ist es, die Ergebnisse medizinischer Behandlungen zu optimieren, das Erlebnis der Patienten zu verbessern sowie gleichzeitig die Kosten zu senken. Die beteiligten Schweizer Spitäler machen vielversprechende Erfahrungen. Bei Hüft- und Knieoperationen in der SMN Klinik La Providence in Neuenburg reduzierte sich – durch raschere Genesung und Mobilisierung der Patienten – die Dauer eines Spitalaufenthalts um bis zu 40%. Dies führt zu signifikanten Kosteneinsparungen. Gleichzeitig konnte die Patientenzufriedenheit gesteigert werden.

Prof. Guido Garavaglia, Facharzt für Orthopädie und Traumatologie des Bewegungsapparates von der SMN Klinik Ars Medica in Gravesano, betonte die Bedeutung des Implantatregisters: «In der Orthopädie ist es ein unentbehrliches Instrument zur Beurteilung der Implantat- und Behandlungsqualität geworden. SIRIS, das Schweizerische Implantatregister, plant, demnächst auch PROMS (Patient Reported Outcome Measures) einzuführen. Dies ist ein wichtiger Fortschritt, denn PROMS dient nicht nur zur Messung der Behandlungsqualität, das System dient auch direkt dem Patienten als Aufklärungshilfe.»

Auch das Spitalzentrum Biel macht sehr positive Erfahrungen mit VBHC Programmen: «Die Standardisierung der Prozesse hat zu einer deutlichen Reduktion von Missverständnissen zwischen den einzelnen Akteuren im Operationssaal geführt. Die Operationsdauer konnte verkürzt werden. Für den Patienten bedeutet dies, dass er weniger lang narkotisiert werden muss und für uns als Spital, dass wir zusätzliche Kapazitäten erhalten. Unsere Patienten sind erfahrungsgemäss zufriedener mit der Behandlung, schneller gesund und so rascher zurück im Arbeitsleben», berichtete Kristian Schneider, CEO Spitalzentrum Biel.

«Die Werte-basierte Gesundheitsversorgung wird das Gesundheitswesen nachhaltig verändern», sagte Patrick Schwendener, Leiter Deals Healthcare bei PwC Schweiz. Langfristige Lösungen und multi-laterale Partnerschaften seien dafür essentiell. Die Outcomes müssten möglichst standardisiert erhoben werden und sollten zugänglich sein. Nachhaltige VBHC-Konzepte seien skalier- und kommerzialisierbar. «Im Endzustand sind die Vergütungsanreize so gesetzt, dass sämtliche Stakeholder nach höherer Qualität bei gleichen oder geringeren Kosten streben.»

Johnson & Johnson (Corporate) | www.jnj.com