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Johnson & Johnson engagiert sich im Kampf gegen das Coronavirus

Im Kampf gegen das Coronavirus hat Johnson & Johnson, der Mutterkonzern von Janssen, bereits im Januar Ressourcen mobilisiert. Auf dieser laufend aktualisierten Seite informieren wir Sie über unser Engagement, um Lösungen zur Eindämmung von COVID-19 zu finden:

Entwicklung eines potenziellen Impfstoffkandidaten

Johnson & Johnson engagiert sich, um einen Impfstoffkandidaten zu entwickeln, der hoffentlich schnell und flächendeckend eingesetzt werden kann. Um die Impfstoffentwicklung zu beschleunigen, arbeiten wir mit internationalen Partnern zusammen. So kooperieren wir mit einer breit abgestützten Partnerschaft unter anderem intensiv mit der Biomedizinischen Forschungs- und Entwicklungsbehörde (engl. Biomedical Advanced Research and Development Authority, kurz BARDA) des US-Gesundheitsministeriums. Zu unseren Kooperationspartnern gehört zudem auch das Beth Israel Deaconess Medical Center.

Ende März hat Johnson & Johnson angekündigt, einen vielversprechenden Impfstoffkandidaten für COVID-19 identifiziert zu haben. Wir gehen davon aus, dass der Impfstoffkandidat spätestens im September 2020 in einer Phase-1-Studie an Menschen getestet werden kann. Johnson & Johnson wird seine Produktionskapazitäten so schnell wie möglich erhöhen, um mehr als eine Milliarde Impfdosen weltweit zur Verfügung zu stellen. Bereits Anfang 2021 könnte ein COVID-19-Impfstoff für den Notfallgebrauch verfügbar sein. Das ist im Vergleich zur gewöhnlichen Dauer der Impfstoffentwicklung ein stark verkürzter Zeithorizont. Gemeinsam mit der BARDA investiert Johnson & Johnson mehr als eine Milliarde Dollar in die Impfstoffentwicklung und klinische Studien.

Impfstoff mit Schweizer Beteiligung

Janssen Vaccines in Bern, das zu den Janssen Pharmaceutical Companies of Johnson & Johnson gehört, ist ebenfalls in die COVID-19 Aktivitäten von Johnson & Johnson eingebunden. Das Kompetenzzentrum für virale und bakterielle Impfstoffe und neuartige Therapien bereitet sich zurzeit für die Sterilabfüllung der finalen COVID-19 Impfstoffformulierung für die Phase 1- Studie vor. Der Standort in Bern-Bümpliz, hat auf derselben viralen Produktionsplattform in den letzten Jahren bereits den Ebola Impstoff hergestellt.

Überprüfung einer Datenbank mit bestehenden antiviralen Therapien

Hierbei geht es darum, herauszufinden, ob bereits getestete Medikamente eingesetzt werden können, um Patienten mit einer Coronavirus-Infektion zu behandeln. Für das Screening potenzieller antiviraler Verbindungen arbeiten wir mit dem Rega-Institut für medizinische Forschung (KU Leuven) in Belgien zusammen. Dabei nutzt Johnson & Johnson die Infrastruktur des Instituts sowie dessen umfangreiche Screening-Erfahrungen und Möglichkeiten zur Untersuchung spezieller Krankheitserreger. Diese werden mit den Ressourcen für Arzneimittelentwicklung und der antiviralen Expertise von Johnson & Johnson kombiniert.

Zusammenarbeit mit Regulierungsbehörden, Gesundheitsorganisationen, Institutionen und Vereinigungen weltweit

Die Johnson & Johnson-Teams aus Forschung & Entwicklung arbeiten eng mit weltweiten Partnern zusammen. So können wir vorhandene wissenschaftliche Erkenntnisse und unsere Expertise im Bereich der Entstehung und Behandlung von Infektionserkrankungen bestmöglich nutzen.

Lieferung und Nachfrage von Medikamenten

Wir haben umfassende Aktionspläne, um auf unvorhergesehene Ereignisse vorbereitet zu sein und den Bedarf von Patienten, Kunden und Verbrauchern, die auf unsere Arzneimittel angewiesen sind, zu decken. Zu diesen Massnahmen gehört unter anderem die Bevorratung unserer Medikamente in grossen Vertriebszentren ausserhalb von Hochrisikogebieten. Ergänzend dazu arbeiten wir mit externen Lieferanten zusammen, die unseren Bereitschaftsplan unterstützen. Wir verfügen derzeit über einen ausreichenden Bestand an dringend benötigten Medikamenten und arbeiten mit grosser Sorgfalt daran, die Auswirkungen auf Patienten, Kunden und Verbraucher so gering wie möglich zu halten.

Die Unterstützung der Mitarbeitenden

Für alle Mitarbeitenden von Johnson & Johnson wird mit Ausnahme derer, die in den Produktionsstätten und vor Ort unter hohen Sicherheitsmassnahmen arbeiten, die Arbeit im Homeoffice bis auf weiteres ausgeführt. Die Mitarbeitenden erhalten regelmässige Informationsupdates mit den wichtigsten Empfehlungen und Neuerungen. Darüber hinaus hat Johnson & Johnson verschiedene Massnahmen und Initiativen eingeführt, damit sich die Mitarbeitenden an einen digitalen Arbeitsplatz zu gewöhnen können. Des Weiteren steht den Mitarbeitenden ein reichhaltiges Angebot im Bereich Weiterbildung, Sport und Wohlbefinden auf diversen digitalen Plattformen zur Verfügung.

Johnson & Johnson in der Infektiologie

Als führendes Unternehmen im globalen Kampf gegen Infektionskrankheiten engagiert sich Johnson & Johnson seit langem dafür, bestehende und aufkommende Epidemien einzudämmen. Durch die Entwicklung neuer Impfstoffe und Behandlungsoptionen können wir eine grosse Bandbreite von Infektionskrankheiten wie HIV und Tuberkulose behandeln, die bereits Pandemien sind oder das Potential haben, sich zu einer Pandemie zu entwickeln (Ebola, Zika und Grippe).
Wir engagieren uns aktiv für eine breit aufgestellte Reaktion auf Epidemien und arbeiten weltweit mit Regulierungsbehörden, Einrichtungen von Gesundheitsorganisationen und Gemeinschaften zusammen. Damit wollen wir sicherstellen, dass unsere Forschungsplattformen, die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und unsere Expertise auch im Kampf gegen das Coronavirus bestmöglich genutzt werden können.

Die soziale Verantwortung – Unterstützung des Schweizerischen Roten Kreuz

In diesen Krisenzeiten leisten lokale Organisationen die dringend benötigte Unterstützung für die lokalen Gemeinschaften in der Schweiz. Eine dieser Organisationen ist das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), ein langjähriger Partner von Johnson & Johnson Family of Companies in der Schweiz. Die Organisation weitet seine lokalen Programme und Initiativen in der ganzen Schweiz aus, um die am stärksten gefährdeten und isolierten Menschen in diesen schwierigen Zeiten zu unterstützen. Zu ihren Programmen gehören unter anderem Lebensmitteleinkaufsdienste, Transportdienste und Unterstützung in Krankenhäusern.

Johnson & Johnson in der Schweiz unterstützt das SRK und seine lokalen spezifischen COVID-19-Programme mit einer Geldspende von 500'000 CHF.