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Ebola-Impfstoff-Programm: Phase-II-Studien gestartet

Für den Ebola-Impfstoff, der derzeit bei Janssen in der Entwicklung ist, konnten klinische Phase-II-Studien beginnen. Das hat Janssens Mutterkonzern Johnson & Johnson Mitte Juli bekannt gegeben. Nach Auswertung von vorläufigen Daten zur Sicherheit und Immunogenität aus Phase-I-Studien kann das Unternehmen die Tests ausweiten und mehr Probanden einschließen. Die Studien werden zunächst mit insgesamt 612 gesunden Erwachsenen in Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Eine Folgestudie soll in Ländern West- und Ostafrikas, die nicht von Ebola betroffen sind, mit 1200 gesunden Erwachsenen im dritten Quartal 2015 beginnen. 

 

 

Getestet wird ein Prime-Boost-Impfstoffregime: Freiwillige erhalten zunächst einen Prime-Impfstoff (Ad26 von Janssen) und in einem Abstand von 28, 56 oder 84 Tagen einen Booster (MVA vom dänischen Biotechnologieunternehmen Bavarian Nordic), der die Immunantwort verstärken soll. Primäres Ziel ist Sicherheit und Verträglichkeit dieser drei unterschiedlichen Impfstoffregime zu beurteilen. Zudem soll die Immunantwort auf längere Sicht ausgewertet werden. Die Studie wird von Crucell Holland B.V. gesponsert, das zu Janssen gehört.

 

Die kombinierten Phase-II-Ebola-Studien werden durch die Zusammenarbeit mehrerer Partner ermöglicht, die im Innovative Medicines Initiative Ebola+ Programm zusammengeschlossen sind. Das EBOVAC2 Programm, das von Inserm gesteuert wird, wird die klinische Entwicklung der Phase II des Prime-Boost-Impfstoffregimes vorantreiben. Zum EBOVAC2 Projekt gehören Janssen, Inserm, Inserm Transfert, die London School of Hygiene & Tropical Medicine, Le Centre Muraz und die Universität Oxford.

 

Parallel gehen die Phase-I-Studien in Kenia, Uganda und Tansania weiter und wurden auch für Ghana von der zuständigen Food and Drugs Authority (FDA) genehmigt.

Johnson & Johnson (Corporate) | www.jnj.com

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